17.-20. November 2011
Die Seelsorgetage unter der Leitung von Ursula Abel und Edith Becker fanden das erste Mal in Norddeutschland statt. Man konnte sich wohlfühlen im Gästehaus Vandsburg, wunderschön gelegen in einer kleinen Parkanlage und nur wenige Kilometer vom Dümmer See entfernt, mit liebevoll eingerichteten Räumen und ein ebenso liebevoll und schmackhaft zubereitetes Essen. Die ganze Atmosphäre passte. Dieser Rahmen half ein paar Tage aus dem Alltag heraus zu kommen, abzuschalten und zur Ruhe zu kommen.
Die Teilnehmerinnen kamen mit den unterschiedlichsten Erwartungen zu diesen Tagen, so unterschiedlich die Erwartungen waren, so unterschiedlich waren sie selbst. Dennoch fand die Gruppe schnell zu einem guten, fröhlichen aber auch offenem Miteinander.
Die Referate über das Glück und auch das Unglück, über die Bedürfnisse, über Schuld und Vergebung, über Loslassen und anderes mehr beleuchteten das Thema von diversen Seiten. Wohl jede konnte sich bei einem oder mehreren Punkten wiederfinden und bekam wertvolle Tipps und Denkanstöße. Die Themen der Referate wurden auf unterschiedliche Weise veranschaulicht und die Teilnehmerinnen konnten aktiv reagieren. Zum Beispiel die Klagemauer aus Kartons, die die Klagen der Teilnehmerinnen aufnahm, die diese vorher in einer kleinen Auszeit auf ihrem Zimmer auf Zetteln geschrieben hatten. Das war eine Möglichkeit sich buchstäblich von Last zu befreien und sich Gott mit allem, was man ist und mit sich trägt zu öffnen.
Neben den Referaten gab es Kleingruppen mit der Möglichkeit in einem geschützten Raum von seinen Sorgen und Problemen zu erzählen und für sich beten zu lassen. Es war gut Gott alle Sorgen und Nöte im gemeinsamen Gebet zu bringen. Gott hat hier auch mächtig gewirkt: Dinge offenbarten sich, Tränen flossen, Kraft und Trost wurde gespendet, neue Dinge angestoßen. Es wurde auch Mut gemacht Schritte zu wagen. Wer mochte, konnte Seelsorge unter vier Augen außerhalb der Gruppe in Anspruch nehmen.
Am Samstag gab es nachmittags statt Kleingruppen eine Zeit der Stille. Der Gruppenraum wurde als Raum der Stille mit verschiedenen Stationen hergerichtet. Man konnte dadurch auf seine ganz eigene Weise die Stille verbringen: kreativ, lesend (Bibel, Gedichte, Andachten), in die Natur schauend, seine Lasten symbolisch am Kreuz ablegen und vieles mehr. Die Zeit wurde auch für stille Gebetsspaziergänge in der Anlage genutzt. Gott sprach in diese Zeit des Schweigens und manch eine nahm etwas sehr Wertvolles mit.
Ein wichtiger Bestandteil waren die Lobpreiszeiten in denen gemeinsam Gott angebetet wurde.
Am Sonntag löste sich das Ganze mit einem Gottesdienst, Segnungsteil und einem letztem gemeinsamen Mittagessen auf.
Fazit: Es wurde wirklich für die Seelen gesorgt und Gott war die ganze Zeit spürbar gegenwärtig.
Eine Teilnehmerin