„So wie eine Mutter tröstet, so will ich euch trösten.“
Jes. 66, 13
Unter diesem Motto hat der Landesverband Nordwestdeutschland zu einem „Stille-Tag“ am 12. November 2011 eingeladen, - Oase für Frauen. 29 Frauen und ein Mann machten sich auf den Weg nach Varel in die Friedenskirche.
Herma Theeßen aus Bremen und Sabine Janke aus Nordenham leiteten uns an auf dem Weg in die Stille. Rosmarie Maisel aus Augustfehn hatte verschiedene Räume im Gemeindehaus sehr ansprechend gestaltet.
Nach gemeinsamen Liedern und dem Vater-Unser mit Gebärden wurden wir mit einem Impuls in die Stille entlassen. Eine Bildbetrachtung, leise Musik, Entspannungsübungen und Bibeltexte halfen uns dabei, ruhig zu werden, durchzuatmen, in der Stille auf Gott hören und so neue Kraft zu tanken.


Zwischendurch trafen wir uns immer wieder im Plenum und tauschten uns aus. Einige hatten Bilder gemalt im Kreativraum oder kleine Texte geschrieben.
Es war nicht immer einfach, Zeiten des Schweigens auszuhalten. Auch das Mittagessen fand im Schweigen statt, eine völlig neue Erfahrung für viele von uns.
„ In der Stille angekommen
werde ich ruhig zum Gebet.
Große Worte sind nicht nötig,
denn Gott weiß ja wie`s mir geht.“
Dieses Lied von Chr. Zehendner ließ uns neu über unser Leben nachdenken. Manche Verletzungen schmerzten; wir konnten sie am Kreuz abgeben, loslassen, gelassen werden. Gott tröstet uns wie eine Mutter, weil er uns unendlich liebt. Das konnten wir an diesem Tag wieder neu entdecken. Möge es öfter diese Oasenzeiten geben.
Martina Beckmann, EFG Varel
» Zurück